Nachhaltigkeit

Einführung in die Nachhaltigkeit – was ist das eigentlich?

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Weltbevölkerung und knapper werdenden Ressourcen wie Öl, Wasser und Boden findet das Thema Nachhaltigkeit und die Suche nach Lösungen eine immer stärkere Beachtung.

Gerne wird aus dem Bericht der Internationalen Kommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Kommission) zitiert: “Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen heutiger Generationen Rechnung trägt, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen zu gefährden, ihren eigenen Bedürfnissen nachzukommen.”

Wer eine nachhaltige Entwicklung aktiv anstrebt, folgt dauerhaft dem Ziel, bei der Herstellung von Produkten ökologische gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Einklang zu bringen.

Es gibt nicht die eine Nachhaltigkeit

Dies trifft auch für den Baumwollsektor zu. Nachhaltigkeit ist ein schwammiges Konzept, das viel Raum für unterschiedliche Definitionen lässt. Nachhaltige Produktionsprozesse können nicht statisch betrachtet werden. Sie befinden sich in einem laufenden Wandel und sind Ergebnisse der täglichen Praxis, der daraus gewonnenen Erfahrungen sowie eines Strebens nach permanenten Verbesserungen, basierend auf intensiver Forschung und Entwicklung.

Baumwolle gehört zur Gruppe der Naturfasern und zählt im Gegensatz zu synthetischen Fasern zu den nachwachsenden Rohstoffen. Nachhaltigkeit ist der Baumwollfaser damit in die Wiege gelegt. Zudem ist die Faser vollständig biologisch abbaubar, ein zunehmend wichtiger werdender Aspekt.

Baumwolle ist also natürlich, ein erneuerbarer Rohstoff und gleichzeitig biologisch abbaubar. Mit ihrer Herstellung sind weltweit rund 150 Millionen Menschen vor allem in Entwicklungsländern beschäftigt. Insgesamt sprechen wir hier von 80 Ländern der Welt und somit zahlreichen unterschiedlichen politischen und religiösen Systemen, landwirtschaftlichen Standards. Die Interpretation von „Nachhaltigkeit“ gewinnt immer neue Aspekte, je nachdem, in welchem Land man sich aufhält.

Insgesamt ist beim Anbau von Baumwolle das Gleichgewicht der ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte von großer Relevanz. Die Diskussion über Pflanzenschutzmittel, Wasserverbrauch, Biodiversität, Menschenrechte, Klimawandel und viele andere Aspekte wird in der Fachwelt, bei den Landwirten, der Forschung, der Politik seit Jahrzehnten geführt – mit sichtbaren Ergebnissen.

Reden wir darüber!

Fragen zum Thema Nachhaltigkeit beantwortet Ihnen:

Elke Hortmeyer Bremer Baumwollbörse

Elke Hortmeyer

Kommunikation & Internationale Beziehungen
+49-421-3397016hortmeyer@baumwollboerse.de

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