Baumwollbörse

Lizenzen

 

Internationales Baumwollzeichen

Das Internationale Baumwollzeichen ist ein Markenzeichen für Produkte aus reiner Baumwolle. Seit November 2005 ist die BREMER BAUMWOLLBÖRSE Inhaberin der Markenrechte am Internationalen Baumwollzeichen innerhalb der Europäischen Union (EU-28). Die Lizenz für das Baumwollzeichen wird seither von der Baumwollbörse an interessierte Unternehmen vergeben.

Darüber hinaus kooperiert die Bremer Baumwollbörse seit Februar 2007 mit der Gdynia Cotton Association in Polen. Im Rahmen einer Unterlizenz vergibt die Gdynia die Lizenzen für das Internationale Baumwollzeichen für Unternehmen mit Sitz in Polen.

Das Internationale Baumwollzeichen …

  • ist ein Garant für höchste Qualität
  • steigert die Wertschätzung Ihres Produktes
  • symbolisiert die Produkteigenschaften
  • betont die Naturfaser
  • hat hohes Wiedererkennungspotenzial
  • fördert den Rohstoff Baumwolle

Ursprünglich wurde das Zeichen vom International Institute for Cotton (IIC) in Brüssel herausgegeben. Das IIC hatte für die Vergabe der Lizenzen die Association for International Cotton Emblem gegründet, ein nach belgischem Recht errichteter Verein mit vielen internationalen Vertretungen. Nach den Richtlinien des IIC konnten z.B. Garnhersteller, Weber, Wirker und Konfektionäre das Baumwollzeichen in allen Bereichen der Warenkennzeichnung und Werbung einsetzen und für Artikel aus reiner Baumwolle – beispielsweise auf Etiketten, Verpackungen, Anzeigen, Prospekten, Katalogen, Musterbüchern, Plakaten, Aufstellungen usw. – verwenden.

Nachdem das IIC und in Folge auch die Association for International Cotton Emblem im Jahre 1989 aufgelöst wurden, war das Zeichen de jure zwar noch geschützt, eine Vergabe neuer Lizenzen und eine Überwachung fand aber de facto nicht mehr statt. Der deutsche Ableger des IIC wurde als Cotton Service Büro in Frankfurt zunächst noch einige Jahre weitergeführt und im Jahre 1997 ebenfalls geschlossen.

Einen Teil der Aktivitäten des Cotton Service Büros führte die Bremer Baumwollbörse fort. Die Lizenzierung des Baumwollzeichens konnte aber aus rechtlichen Gründen nicht übernommen werden, so dass das Zeichen einige Jahre ungeschützt und unkontrolliert genutzt sowie vereinzelt auch für Produkte aus Mischgewebe missbraucht wurde. Zu Beginn des Jahres 2004 entschloss sich die Bremer Baumwollbörse, die Neuregistrierung innerhalb Europas zu betreiben. Ausschlaggebend dafür war die Überlegung, dass dieses Zeichen als Markenzeichen für reine Baumwolle im Verbraucherbewusstsein verankert ist.

Im November 2005 erhielt die Bremer Baumwollbörse vom Harmonisierungsamt der EU die offizielle Eintragungsurkunde und damit die Rechte an der Gemeinschaftsmarke „Internationales Baumwollzeichen“ innerhalb der Europäischen Union (EU-28).

Insbesondere im Hinblick auf den Nutzen der Textilhersteller und Textileinzelhändler wurde in 2007 eine Erweiterung des Markenrechtsschutzes beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt für z.B. Garne, Isolationsmaterialien, Bekleidung und Textilwaren beantragt. Damit ist das Internationale Baumwollzeichen seit Mai 2008 insgesamt in folgenden Waren- und Dienstleistungsklassen gemäß Nizzaer Klassifikation europaweit geschützt: 17, 18, 22-25, 27, 36, 39.

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